Die Zukunft liegt in Israel

Seit Sonnenuntergang hat nach dem jüdischen Kalender ein neues Jahr angefangen. Es fühlt sich schon besonders an, in das Jahr 5769 rutschen (a) zu können.

Ich war eben das erste mal in meinem Leben in einer Synagoge. Die Gemeinde gehört dem Reformjudentum an. Das hatte zur Folge, dass es keine geschlechtlich getrennten Bereiche und keine_n Rabbiner_in gab, sondern nur eine Kantorin und ein Gemeindemitglied, das ausgewählt worden war, zu diesem Anlass die Predigt zu halten.

Leider habe ich zwar hin und wieder einzelne Wörter, aber nicht den Zusammenhang verstanden, weshalb die Veranstaltung letztlich ähnlich langweilig war wie ein christlicher Gottesdienst.

Genug für heute. Shana tovah!

Anmerkung:

a) Der „Rutsch“ ins neue Jahr kommt vom hebräischen „Rosch HaSchana“, zu deutsch „Kopf“, d.h. Anfang „des neuen Jahres“.


7 Antworten auf “Die Zukunft liegt in Israel”


  1. 1 Benjamin 30. September 2008 um 0:14 Uhr

    wie heißt die gemeinde denn? im juni war ich in der ersten liberalen synagogengemeinde israels zu gast – „Har-El“ in jerusalem.

  2. 2 subtext 01. Oktober 2008 um 15:43 Uhr

    Die Gemeinde heißt „Mevakshei Derech“, oder auf deutsch „Sucher des Weges“. Sie besteht aus 180 Familien und Einzelmitgliedern und gehört seit 1999 zum Israel Movement for Progressive Judaism.

  3. 3 Benjamin 01. Oktober 2008 um 17:21 Uhr

    cool. die sind mitglied der world union for progressive judaism. der verein ist echt super und deren präsident, uri regev, ist suuuper nett.

  4. 4 Jo 23. Oktober 2008 um 22:42 Uhr

    und selbst wenn du verstanden hättest wieso sollte ein jüdischer gottesdienst spannender sein als ein anderer ;-) konvertier mir nicht mein lieber!

  5. 5 Administrator 24. Oktober 2008 um 15:10 Uhr

    „Interessant“ ist ja erst einmal keine inhaltliche Wertung. Von Judentum habe ich einfach weniger Ahnung als vom Christentum, deshalb hätte ich vielleicht sonst neues Wissen erwerben können.

  6. 6 Jo 25. Oktober 2008 um 14:42 Uhr

    du hast natürlich mal wieder recht…egal

  1. 1 Willkommen im sozialismus des 58. jahrhunderts! « lipstick.Israel Pingback am 30. September 2008 um 21:33 Uhr
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